Unsere Philosophie

Das Sterben empfinden wir als ebenso wichtigen Teil des Lebens wie das Geboren werden. Dem Abschied und der Trauer Zeit und Raum lassen ist unser Anliegen.
Der Trauerprozess beginnt mit den ersten notwendigen Entscheidungen für die Bestattung eines Menschen. Wir begleiten Sie behutsam, weil wir uns der Wichtigkeit des "Wie" bewusst sind. Wir möchten Sie in Ihrem Prozess persönlich und mit viel Engagement unterstützen und beraten – weil uns Ihr individueller Abschied wichtig ist.

Wir sind persönlich rund um die Uhr für Sie da, um gemeinsam mit Ihnen den Abschied zu gestalten.

Belorma – die wertvolle Seele

Belorma steht für die gelebte und wertvolle Seele. Die Bedeutung stammt aus dem Räto-Romanischen: 'Orma' heisst die Seele, 'bel' bedeutet uns wertvoll, schön, berührend. Wir verstehen den Körper als Hülle, die vergänglich ist. Die Seele des Menschen bleibt mit einem unsichtbaren Band mit uns verbunden.

Belorma verbinden wir mit Behutsamkeit und Achtung vor jeder Seele.

Wir sind Belorma

Wir zwei Frauen kennen uns seit der Schulzeit in Root. In all den Jahren sind wir durch unsere Freundschaft verbunden. Durch die gemeinsame Arbeit mit älteren, pflegebedürftigen Menschen  haben wir uns mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandergesetzt. Zusammen gehen wir einen neuen Weg und engagieren uns für einen offenen Umgang mit dem Sterben und dem Tod.

Wir beide tragen die Überzeugung wie auch die Erfahrungen in uns, dass Abschiednehmen ein genauso wichtiger Teil ist wie das Geboren werden. Für diesen Prozess den Menschen Unterstützung bieten, das wollen wir mit Behutsamkeit, Begleitung und Beratung umsetzen. Wir legen Wert auf das 'wie' des Abschiedes und geben der Trauer den nötigen Raum und Zeit.

Es ist wichtig wie wir Abschied nehmen. Wir stehen persönlich für unsere Philosophie ein und setzen unsere Überzeugung eindrücklich und berührend um:

Madlen Heer

Beruflich habe ich mich in verschiedenen sozialen Bereichen engagiert. Die Vielfalt der Menschen fasziniert, wundert und fordert mich seit jeher. Das miteinander Wirken im Team für verschiedene Gruppen von Menschen empfinde ich als bereichernd und hat mich über viele Jahre begleitet. Das Leiten und Führen einer Institution gehörte über 15 Jahre zu meinen prägenden Aufgaben. Als Gerontologin engagiere ich mich für das Thema Alter. Lösungen entstehen lassen, aushalten und die Kraft des Gemeinsamen wirken lassen, sind mir wichtige Elemente im Miteinander.

Mit dem Sterben bin ich privat und beruflich seit meiner Kindheit konfrontiert. Die Überzeugung, dass es wichtig ist, Abschied zu nehmen hat sich dadurch für mich stark geprägt. Zusammen mit Barbara bringen wir einen grossen Schatz an Erfahrungen, Wissen, sozialen Kompetenzen und Mut auf Unbekanntes mit. In unserer gemeinsamen Zukunft mit belorma engagieren wir uns für eine wertvolle Sache. Auch wir werden einmal Abschied nehmen.

Für meine eigene Balance sind mir meine Partnerschaft, Familie und Freunde wichtig. Ich bin gerne in der Natur unterwegs und lasse mich auf Inspirierendes ein.

Barbara Karner-Küttel

Nach der Familienzeit mit drei erwachsenen Söhnen und als Geschäftsfrau startete ich einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Die Ausbildungszeit zur Pflegefachfrau DNI führte mich auch zum Thema Sterben, Verlust und Trauer. Diesen Prozess habe ich jeweils als eine intensive Angelegenheit für die Sterbenden und deren Angehörigen erlebt. Ich habe erfahren, wie wichtig die Begleitung und Unterstützung in dieser Phase für alle Beteiligten ist und wie hilfreich es sein kann, in diesen Momenten Raum, Zeit und Sicherheit zu vermitteln. Der Wunsch, mich für diese Aufgaben zu engagieren ist stets gewachsen. In der Zusammenarbeit mit Madlen haben wir uns zum Ziel gesetzt, alle unsere Erfahrungen, unser Wissen und unsere Fähigkeiten für Belorma einzusetzen.

Heute lebe ich mit meinem Partner zusammen in Ruswil und  geniesse gemeinsame Zeiten mit der Familie. Die Natur und die Bewegung sind meine Energiequellen. Ich bin ein humorvoller Mensch, der Begegnungen mit Menschen liebt.

Unser Team

Wir durften in den vergangen Jahren stetig unser Team an Frauen, die engagiert, mit Herz und Überzeugung für Belorma mitwirken, erweitern. Gerne stellen wir Ihnen die Belorma-Frauen vor:

Margrit Epli-Manetsch

Ich lebe mit meiner Familie in Buttisholz. Als Geriatriefachfrau begleiten mich die Themen Alter und Sterben durch meinen beruflichen Alltag. Nach meiner Ausbildung leitete ich 10 Jahre lang eine Demenzabteilung in Burgdorf, bevor wir uns in der Innerschweiz nieder liessen. Seit über 10 Jahren bin ich nun im Pflegewohnzentrum Primavera in Buttisholz tätig, seit zwei Jahren leite ich den Bereich Pflege und Betreuung. Ich hatte das Glück, das Belorma-Team schon von Anfang an bei ihrer wunderbaren Arbeit unterstützen zu dürfen. Zur Zeit engagiere ich mich nebenberuflich für das Projekt Hospiz Zentralschweiz.Doch Belorma ist und bleibt ein Teil von mir. Ich bin überzeugt von dieser wertvollen Arbeit und von der ganzen Philosophie, die hinter Belorma steht: zum Beispiel die Verstorbenen würdevoll zu betreuen und ihren Angehörigen Zeit und Unterstützung zu schenken und sie so in ihrer Trauer und in der Abschiedsphase respektvoll zu unterstützen. Die Arbeit mit Belorma gibt mir eine tiefe Zufriedenheit.

Andrea Meier-Heer

Schon früh war mir klar, dass mich die Pflege und Betreuung kranker Menschen interessiert. So habe ich meinen Bürojob mit der Ausbildung als diplomierte Pflegefachfrau getauscht. Meinen Beruf konnte ich auch in der Zeit als Familienfrau in einem kleinen Pensum weiterführen. Dank der Unterstützung meines Ehemanns und meiner Familie wusste ich unsere drei Kinder immer gut aufgehoben. Die Arbeit in der Pflege im Akutspital, in der Spitex, in der Rehabilitation war mir stets ein guter Ausgleich zu den Aufgaben in der Familie. Unsere Kinder sind herangewachsen und nun bietet mir meine Familie den perfekten Ausgleich zu meiner Arbeit. Hauptberuflich bin ich als Pflegefachfrau bei der Spitex des Kantons Zug unterwegs. Die Begleitung und Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben zu bejahen und den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Das Teilzeitpensum bei Belorma gibt mir die Möglichkeit, auch hier in einem wertschätzenden, achtsamen Team zu arbeiten.

Edith Bucher

Meinen Beruf als Pflegefachfrau auf der Intensivstation liebe ich und übe ihn mit Stolz aus. Dabei erlebe ich immer wieder neu eine enorme Vielfalt im Alltag. Die Mischung zwischen Menschen pflegen, begleiten, motivieren und psychologisch fordernden Gesprächen, zusammen mit viel Handwerk in der Medizintechnik macht mir Spass und bereichert mich.

Als wunderbare Ergänzung erhalte ich durch die Einsätze der Belorma einen zusätzlichen Aspekt, der auf einer Intensivstation so nicht möglich ist. Nämlich: Weitergehen mit den Angehörigen von Verstorbenen. Das Begleiten von Trauernden, Beistehen im Schmerz des Loslassens, zusammen mit Angehörigen ihre Liebsten würdevoll Kleiden und in den Sarg einbetten wie auch bei Bedarf weitere Schritte zur Beerdigung planen. Dabei die wertvolle Zeit zu haben, die es benötigt, das gefällt mir besonders und bereichert mich außerordentlich, darf ich bei Belorma ganz besonders erfahren.

Als Ausgleich genieße ich viel Zeit in der Natur, in den Bergen, auf dem Bike, den Tourenskis, pflege meine Partnerschaft, singe und musiziere mit meinen Schwestern und Freunden.

Monika Stirnimann

Mein Name ist Monika Stirnimann. Zu 60% bin ich als Pflegefachfrau im Spital Wolhusen, Tagesklinik tätig. Erst noch habe ich meinen lang gehegten Wunsch, nämlich Fahrradmechanikerin zu werden, mit einer Zusatzlehre abgeschlossen, Diesen Beruf übe ich in einem Kleinpensum weiter aus. Ich bin ein neugieriger und interessierter Mensch. Dies ist wohl mein Motor, der mich immer wieder für Neues und Spannendes antreibt. Eines ist immer im Mittelpunkt: mich mit und für Menschen zu engagieren.

Meine Motivation bei Belorma mit zu wirken, ist einerseits die Faszination, dass die zwei Gründerinnen es gewagt haben, ihrem Herz zu folgen und andererseits, unterstützender Teil dieser feinfühligen Aufgabe zu sein.

Nebst den Einsätzen als Mitarbeitende bei Belorma, begleite ich die beiden Gründerinnen von Belorma häufig bei ihren Vorträgen und veranschauliche die Inhalte mit darstellerischen Einlagen.